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Georgias sieben Naturwunder


Die Okefenokee Sümpfe
Der Bundesstaat Georgia, im Südosten der USA, bietet Urlaubern eine besonders vielfältige, von Farmland, Stränden und Bergen geprägte, Landschaft.

Beim Gedanken an Georgia in den amerikanischen Südsaaten kommen Vielen unweigerlich immergrüne Eichen und Spanisches Moos in den Sinn. Dabei erstreckt sich der Peach State von den Appalachen bis nach Florida und vom Chattahoochee bis zum Atlantischen Ozean – jede Menge Platz für einzigartige Landschaften und Superlative. So zählen zu Georgias „Sieben Naturwundern“ nicht nur der höchste kaskadierende Wasserfall des Südostens und das größte Flachrelief der Erde, sondern auch nachtschwarze Sümpfe, heilende Quellen, tiefe Schluchten sowie ein kleiner Bruder des Grand Canyons.

Siebenmal einzigartige Natur

Okefenokee National Wildlife Refuge

Die Okefenokee Sümpfe sind der größte Schwarzwassersumpf in Nordamerika. Spiegelglatte Wasserflächen und märchenhafte Zypressenwälder mit spanischem Moos bilden die Heimat für zahlreiche Wildpflanzen und -tiere, die sich auf Kajaktouren oder geführten Bootsausflügen entdecken lassen. Zum Übernachten stehen sieben Unterkünfte sowie Campingmöglichkeiten auf drei Inseln bereit. Der im Sumpf befindliche Stephen C. Foster State Park ist ein ausgewiesener Dark Sky Park und garantiert somit Sternenbeobachtung ohne Lichtverschmutzung.

Tallulah Gorge

305m tief und über drei Kilometer lang hat sich der Tallulah River in das Gestein gegraben und so die Tallulah Schlucht, einen der spektakulärsten Canyons im Osten der USA, geschaffen. Beeindruckende Ausblicke auf den Fluss und die Wasserfälle lassen sich von einer Hängebrücke oder diversen Aussichtspunkten erhaschen. In den Canyon führen Treppen hinab, wo eine Steinrutsche und ein Schwimmloch für Erfrischung sorgen. Abenteuerlustige können im Tallulah Gorge State Park zudem Klettern oder Mountainbike-Trails bezwingen.

Providence Canyon

Weil der Providence Canyon durchaus Ähnlichkeit mit seinem großen Bruder im amerikanischen Westen vorweisen kann, trägt er den Spitznamen „Little Grand Canyon“. Entstanden durch Erosion als Folge von intensiver Landwirtschaft im 18. Jahrhundert, bietet der Canyon einen faszinierenden Einblick in die farbenprächtige Geschichte und Geologie des Südens von Georgia. Am und im Canyon verläuft ein anspruchsvoller, 11km langer Weg, an dem im Juli und August eine seltene Azaleenart, Rhododentron plunifolium, blüht.

Amicalola Falls

Umgeben von den beeindruckenden Blue Ridge Mountains, stürzen die Amicalola Falls über mehrere Kaskaden 222m in die Tiefe. Somit sind sie nicht nur die höchsten Wasserfälle Georgias, sondern auch die höchsten östlich des Mississippi. Die Amicalola Falls befinden sich im gleichnamigen State Park und sind über mehrere hundert Stufen oder einen leicht begehbaren Wanderweg zu erreichen. Für passionierte Wanderer sind die Wasserfälle eine willkommene Abwechslung auf dem Weg zum Springer Mountain, denn vom Amicalola Falls State Park führt ein 13km langer Wanderweg zum südlichen Endpunkt des legendären Appalachian Trails.

Stone Mountain

Gleich mehrere Rekorde hält der Stone Mountain Park bei Atlanta. Er ist Georgias meistbesuchte Attraktion, bietet die weltweit am längsten aufgeführte Lasershow und an seiner Vorderseite befindet sich das weltgrößte Flachrelief. Der Stone Mountain selbst ist ein Inselberg aus Granit, der 251m in die Höhe ragt und eine einzigartige geologische Formation darstellt. Auf den Gipfel führt ein Wanderweg oder eine Seilbahn, die einen ungestörten Blick auf das Steinrelief und die Umgebung gewährt.

Warm Springs

Das Städtchen Warm Springs wurde bekannt durch den Ex-US-Präsident Franklin D. Roosevelt, der die heilende Wirkung der heißen Quellen zur Linderung seiner Polio-Erkrankung nutzte. Er erbaute dort sein „Little White House”, wo er während seiner Präsidentschaft zahlreiche Programme für den New Deal entwickelte. Heute zeigt das Little White House Besuchern persönliche Stücke von Roosevelt und vermittelt Wissenswertes zu den heißen Quellen. Der umgebende F.D. Roosevelt State Park ist der größte State Park von Georgia und verfügt über mehr als 60km Wanderwege durch Wälder sowie zu Wasserfällen und Bächen.

Radium Springs

Aus Georgias größter natürlicher Quelle sprudeln 26.000 Liter Wasser pro Minute aus einer unterirdischen Höhle an die Oberfläche und verleihen ihr eine fast unwirkliche türkisgrüne Farbe. Als geschützte historische Stätte mit steinernen Wegen und üppigen botanischen Gärten, bilden die Radium Springs Gardens eine einzigartige Attraktion in Georgia. Bei einem Spaziergang unter Schatten spendenden Bäumen lassen sich die kristallklaren Gewässer besonders gut bestaunen. Auch beim Paddeln auf dem Flint River entdecken Aufmerksame weitere blaue Löcher.

Weitere Informationen zu Georgia unter: www.georgia-usa.de (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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