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Europäische Reiseversicherung: Selbstbucher unterschätzen Risiken
Bei den selbst organisierten Reisen, auch bei den über das Internet gebuchten, wird zu 85% auf den Abschluss einer Reiseversicherung vergessen oder darauf vertraut, dass ohnedies ein Versicherungsschutz über Kreditkarten oder Vereine bestehe.
Bedenklich sei das große Vertrauen, das die Österreicher in die e-Card setzen, informiert die Europäische Reiseversicherung in einer Aussendung. Laut einer Umfrage der Versicherung glauben 80% der Befragten, damit in ganz Europa ausreichend versichert zu sein, 20% auch außerhalb Europas. Vor allem die Jüngeren wissen nicht, dass die e-Card nur in den EU–Mitgliedsländern anerkannt wird, aber sogar hier häufig nicht wirksam ist, weil sie nur in öffentlichen Spitälern akzeptiert wird.
Teure Behandlungen
Diese findet man aber nur selten in den Urlaubsgebieten, bei Notfällen landet man daher meist in einem Privatspital, das zwar gute Leistungen bietet, aber meist zu exorbitanten Preisen. Auch Ärzte nehmen die e-Card nur selten an, weil sie die komplizierte Abrechnung vermeiden wollen. Wer die privaten Spitals- und Arztrechnungen bei der Sozialversicherung einreicht, erlebt eine herbe Enttäuschung: Diese vergütet nur die österreichischen Richtsätze für die erbrachten Leistungen und das ist meist nur ein Bruchteil des tatsächlichen Aufwandes. (red)
europäische reiseversicherung, reiseversicherung, e-card
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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7 April 2026
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