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Ryanair darf Aer Lingus nicht übernehmen
Die EU-Kommission hat die Fusion zwischen Ryanair und Aer Lingus verboten.
Der Zusammenschluss wäre zum Nachteil der Verbraucher ausgefallen wäre. Auf 46 Strecken hätte Ryanair sonst ein Monopol oder zumindest eine marktbeherrschende Stellung errungen, begründete die Kommission ihr Veto.
„Mit diesem Beschluss schützt die Kommission über 11 Mio. irische und europäische Flugreisende, die jedes Jahr ab oder nach Dublin, Cork, Knock und Shannon fliegen. Sie hätten nach der Übernahme von Aer Lingus durch Ryanair höchstwahrscheinlich höhere Preise zahlen müssen“, erklärte Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. Ein Haupthindernis lag für die EU-Kommission darin, dass beide Airlines Dublin als Drehkreuz haben. Bei Kurzstreckenflügen aus der irischen Hauptstadt kamen Ryanair und Aer Lingus demnach vergangenes Jahr zusammen auf einen Marktanteil von 87%.
Ryanair will sich mit der Entscheidung nicht abfinden. Die Fluggesellschaft sprach von einer „politischen Entscheidung“ und kündigte an, diese anzufechten. (APA / red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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25 März 2026
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