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Alitalia zum 3. Mal in Folge ausgezeichnet
Seit der Vollprivatisierung vor vier Jahren hat Alitalia Verluste von 700 Mio. EUR angesammelt.
Allein im ersten Halbjahr verdoppelten sich die Verluste der Fluggesellschaft auf 201 Mio. EUR, die Airline verliert 630.000 EUR pro Tag, berichtete die Tageszeitung „La Repubblica“ am Freitag. Dabei hatte sich Alitalia das Ziel gesetzt, bis Ende 2012 die Gewinnschwelle zu überschreiten, die sie seit ihrer Privatisierung Ende 2008 noch nie erreicht hat. Geschäftsführer Andrea Ragnetti kündigte strenge Ausgaben- und Personalkürzungen an, die seiner Ansicht nach notwendig seien, um die Krise zu überwinden. Laut einem Sanierungsplan sollen 690 Jobs wegrationalisiert und 30 Mio. EUR eingespart werden. Dies soll sowohl das Bord- als auch das Bodenpersonal betreffen.
Einen Verkauf der Alitalia an den Partner Air France-KLM wird nicht ausgeschlossen. Die Franzosen halten bereits eine Beteiligung von 25% an der Alitalia. Für diesen Anteil hatten die Franzosen 320 Mio. EUR ausgegeben. Mit 700 Mio. EUR könnten die Franzosen die komplette Alitalia schlucken, das wäre ein Viertel des Preises, den sie noch vor vier Jahren für die italienische Airline angeboten hatten, berichteten Experten. (APA / red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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19 Februar 2026
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