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EU: LH darf BMI verkaufen
Die Lufthansa wird ihre verlustreiche britische Tochter BMI wohl doch los.
Wie Reuters am Donnerstag aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen erfuhr, wird die EU-Kommission den Verkauf von BMI an die British Airways-Mutter IAG absegnen. Allerdings müsse IAG Zugeständnisse bei den Start- und Landerechten machen, hieß es in den Kreisen. IAG müsse 14 davon abtreten. IAG hatte ursprünglich angeboten, zehn der begehrten Slots zur Verfügung zu stellen. Welche Flughäfen betroffen sind, war zunächst nicht bekannt. Ein Sprecher der EU-Behörde wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Auch Lufthansa und IAG lehnten eine Stellungnahme ab. Die Frist für die Entscheidung der EU-Kommission über den Verkauf läuft am Freitag ab. Die Lufthansa hatte den Verkauf des langjährigen Verlustbringers BMI an IAG kurz vor Weihnachten bekanntgegeben.
Die Kranich-Airline verhandelte bis zuletzt auch mit der Fluglinie Virgin Atlantic. Virgin lief dann gegen den geplanten Verkauf an den Rivalen Sturm und beschwerte sich bei der EU. Bedenklich ist nach Einschätzung von Virgin vor allem die dominante Position von British Airways am Großflughafen London-Heathrow. IAG hat dort derzeit 43% der Start- und Landerechte inne. Zusammen kämen IAG und BMI sogar auf einen Anteil von 53%. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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29 Januar 2026
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