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Wiener Ortstaxe: ÖHV übt Kritik
Ein Dorn im Auge ist der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung)die Anhebung der Ortstaxe, die 2013 von 2,8% auf 3,2% angehoben werden soll.
Die Herbergen würden dadurch immer mehr unter Druck geraten, beklagt Landesvorsitzende Michaela Reitterer via Aussendung. Sie verlangt mehr Mitsprache bei der Mittelverwendung. Die Erhöhung an die Touristen weiterzugeben, sei derzeit illusorisch, verweist Reitterer auf "enormen Wettbewerbsdruck" und die Finanzkrise, die der Branche "viel Substanz gekostet" habe. "Offenbar sind alle Hemmungen gefallen. In einer so preissensiblen und volkswirtschaftlich wichtigen Branche wie dem Tourismus müsste anders vorgegangen werden", so die Diagnose der Landesvorsitzenden.
Im Vorjahr habe die Hotellerie mehr als 12 Mio. EUR an den Wien-Tourismus überwiesen. 2013 werden es 17 Mio. EUR sein, was soviel bedeute, dass die Stadt ihre Mittel in dem Ausmaß reduziere. Der Tourismus müsse für die Budgetsanierung herhalten, ärgert sich Reitterer. Sie forderte u.a. eine stärkere Einbindung der Unternehmer in die Tourismusbelange der Stadt.
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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8 Januar 2026
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