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Lieber Kerosinsteuer als Flugabgabe
Die deutschen Fluggesellschaften wollen die im Sparpaket der deutschen Bundesregierung geplanten Belastungen einem Zeitungsbericht zufolge mit einem eigenen Alternativ-Vorschlag mindern.
Die Luftfahrtbranche zeige sich offen für eine Kerosinsteuer, wenn die Regierung auf die geplante Luftverkehrsabgabe verzichte, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Verbandskreise. Zwar lehnten Flughäfen und Fluggesellschaften eine Besteuerung zwar grundsätzlich ab. Wenn sich dies aber nicht verhindern lasse, werde eine Steuer auf Kerosin bevorzugt. Die derzeit geplante nach Flugstrecke gestaffelte Ticketabgabe soll dem Fiskus 1 Mrd. EUR einbringen. Die Fluggesellschaften kritisieren die Abgabe scharf und warnen vor Wettbewerbsnachteilen für deutsche Airlines. Eine Kerosinsteuer brächte dem Bund laut Subventionsbericht der Regierung 680 Mio. EUR jährlich, wie das "Handelsblatt" weiter berichtet. Zusätzliche Einnahmen ergäben sich demnach aus dem wachsenden Luftverkehr sowie ab 2012 aus dem Emissionshandel, in den die Fluggesellschaften einbezogen werden. Die Branche argumentiere, eine Kerosinsteuer treffe nur Inlandsflüge, verzerre den Wettbewerb nicht und sei ökologisch zielgenau. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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16 März 2026
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