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Airlines bereiten Klage wegen Flugverboten vor
Für die Flugverbote wegen der Vulkanasche konnten sie nichts, argumentieren die Fluggesellschaften. Dennoch seien ihnen die Kosten für die Betreuung gestrandeter Passagiere aufgedrückt worden. Nun wollen die Airlines einen Ausgleich.
Der Billigflieger Easyjet bereitet zusammen mit anderen Gesellschaften eine Sammelklage vor, um die europäischen Flugaufsichtsbehörden zu Ausgleichszahlungen für die Folgen der Flugverbote durch die Vulkanasche zu zwingen. "Wir arbeiten daran bereits mit einer Gruppe anderer Unternehmen, auch außerhalb des Low-Cost-Sektors", sagte Easyjet-Chef Andy Harrison der "Wirtschaftswoche". "Das wird eine Klage aller Fluglinien." Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Auch Flyniki-Chef Niki Lauda kann sich vorstellen, sich an der von Easyjet angekündigten Sammelklage zu beteiligen, wie er der Tageszeitung "Österreich" sagte. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber erneuerte seine Forderung nach einem Ausgleich für die Sonderkosten, die den Airlines während des Flugverbots wegen der Aschewolke entstanden sind. "Die Lufthansa und andere Airlines haben ihre Kunden trotzdem bedient und fordern deshalb jetzt eine Kompensation", sagte Mayrhuber der "Welt am Sonntag". Mit Blick auf die EU-Vorschriften zu den Passagierrechten sagte er: "Diese Verordnung ist sicher nicht gemacht worden, um die Airlines die finanziellen Folgen von höherer Gewalt und behördlich angeordneten Flugverboten zahlen zu lassen. Wir konnten nichts selbst tun, um diese Kosten zu verhindern oder zu verringern." (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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29 Januar 2026
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