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AUA: 300 ohne Job
Bis Anfang 2010 kündigt die Airline bis zu 300 Bodenbedienstete.
Anfang des kommenden Jahres - drei Monate nach dem Kündigungsschutz infolge der Kurzarbeit - werden 200 bis 300 Bodenbedienstete der AUA gehen müssen, sagte Boden-Betriebsratchef Alfred Junghans im "Standard" (Montagausgabe). Heuer würden es noch 30 bis 40 Mitarbeiter sein.
1.000 Mitarbeiter hat die AUA in den vergangenen zwei Jahren bereits abgebaut, weitere 1.000 werden es bis Mitte nächsten Jahres sein - angestrebt sind ein Stand von etwa 6.000 Mitarbeitern. Wie viele tatsächlich gekündigt werden, steht laut Junghans noch nicht fest.
Zunächst würden einvernehmliche Lösungen angestrebt. Als Anreiz zum Abgang bietet die AUA auch "Golden Handshakes" (zusätzliche Abfertigungen) an. Die Gesamtsumme von gesetzlicher Abfertigung und freiwilliger Zusatzabfertigung inklusive allenfalls ausstehender Jubiläumsgelder "darf beim Bodenpersonal 250.000 Euro nicht überschreiten", so Junghans im Standard.
Zusätzlich würden rund 500 Mitarbeiter, die im Ausland für die AUA tätig sind, die Airline verlassen müssen, weil die österreichische Airline auch im Ausland großteils unter das gemeinsame Dach der Lufthansa schlüpft.
Für Abfertigungen hat die AUA insgesamt 115 Mio. EUR budgetiert. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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26 März 2026
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