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Sommersaison positiv

Die Statistik Austria bescheinigt Österreich einen durchaus positiven Sommer.

Für die bisherige Sommersaison 2009 (Mai bis September) verzeichnete sie mit 55,55 Mio. Nächtigungen eine Abnahme um nur 1,2% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres und erreichte das Niveau der späten 1990er Jahre (Mai-September 1999: 55,95 Mio.).

Mit 15,15 Mio. Ankünften wurde das Rekordergebnis des Vorjahres (15,23 Mio.) um nur 0,5% verfehlt. Die Zahl der Inländernächtigungen übertraf in den bisherigen fünf Monaten des Sommers 2009 jene desselben Vorjahreszeitraumes um rd. 259.000 Nächtigungen (+1,5%) und erreichte mit 17,53 Mio. Nächtigungen das höchste jemals erhobene Ergebnis.

Die Zahl der Nächtigungen ausländischer Gäste nahm um 2,4% auf 38,01 Mio. ab, wobei dies auf den Rückgang der Gästezahlen aus einigen wichtigen Herkunftsländern wie Niederlande (–0,6%), Großbritannien (–20,4%), Schweden (–32,8%) oder Ungarn (–11,4%) zurückzuführen ist.

Briten bleiben aus
Die absolut höchsten Rückgänge sind bei Gästen aus Großbritannien (–266.800 Nächtigungen), aus Schweden (–111.400) und aus Russland (–110.900) festzustellen. Der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland blieb weitgehend stabil (–0,1%). Gäste aus der Tschechischen Republik (+14,2%), aus Italien (+3,5%), der Schweiz (+1,8%), Belgien (+0,7%) und Frankreich (+0,7%) nächtigten häufiger in Österreich.

Im September 2009 nahm die Zahl der Nächtigungen im Vergleich zum guten Vorjahresmonat (9,32 Mio. Nächtigungen) auf 9,45 Mio. zu (+1,4%). Inländernächtigungen wiesen Zuwächse von 5,8% auf 3,01 Mio. Übernachtungen auf und erreichten damit ein neues Allzeithoch.

Die Zahl der Ausländernächtigungen hingegen war um 0,6% oder 6,44 Mio. Übernachtungen geringer. Die Gästezahlen legten um insgesamt 1,0% auf 2,72 Mio. zu, das viertbeste jemals erreichte Septemberergebnis.

Nach Herkunftsländern blieb im September die Zahl der Nächtigungen von Gästen aus Deutschland weitgehend unverändert (+0,1%); besonders deutlich erhöhte sich die Zahl der Nächtigungen aus dem zweitwichtigsten Herkunftsmarkt Holland um 7,9%. Überdurchschnittlich hohe Nächtigungszuwächse wurden auch bei Gästen aus Italien (+10,8%), aus der Tschechischen Republik (+15,5%) und aus Dänemark (+7,2%) verzeichnet.

Zahlen seit Jahresanfang
Im Zeitraum Jänner bis September 2009 lag die Zahl der Nächtigungen mit 104,47 Mio. um 1,9% oder 2,02 Mio. Nächtigungen unter dem Niveau der gleichen Vorjahresperiode. Auch die Zahl der Ankünfte war rückläufig (–0,9% auf 26,15 Mio.). Die Ergebnisse für inländische Gäste sind sowohl bei den Nächtigungen als auch bei den Ankünften positiv (+1,5% bzw. +2,3%), während sich jene für ausländische Gäste jeweils negativ entwickelten (–3,2% bzw. –2,5%). (red)

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Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit über 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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