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Luftfahrt: Pleitewinter in Sicht
In den kommenden zwölf bis 15 Monaten würden einige namhafte Airlines den Markt verlassen, glaubt ein Luftfahrtexperte.
Gerd Pontius, Experte und Chef einer Airline-Unternehmensberatung ist dieser Ansicht wie er der Tageszeitung "Die Welt" heute, Montag, verrät. Es gebe derzeit Anbieter mit extrem dünner Kapitalausstattung, die "jeden Monat mehr Geld verbrennen". Im Frühjahr könne es für die Branche laut Pontius jedoch wieder bergauf gehen.
Der Chefstratege der Fluggesellschaft Air Berlin, Stephan Nagel, geht davon aus, dass viele Manager vor allem auf europäischen Strecken in Zukunft auf die Business Class verzichten werden. Geschäftsreisende seien "deutlich preisbewusster" geworden. Das Konzept von nur noch einer Klasse habe daher eine "große Zukunft", sagte Nagel. Dies setze auch die großen Netzwerkanbieter wie British Airways unter Druck, da auch auf Langstrecken die Nachfrage nach teuren Tickets eingebrochen sei. (red/ag)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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