Lufthansa drückt auf die Kostenbremse

Die potenzielle AUA-Käuferin Lufthansa schwenkt angesichts der anhaltenden Nachfrageflaute auf einen verschärften Sparkurs ein.

Über eine Kürzung des Angebots und geringere Material- und Marketingkosten sollen im laufenden Jahr 300 Mio. EUR gespart werden, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Donnerstag bei einer Investorenveranstaltung in Seeheim mitteilte. Im Vorjahr hatte die Airline unter anderem durch geringere Ausgaben für Projekte, Kapazitätskürzungen und einen Einstellungsstopp 190 Mio. EUR gespart. Mit den Maßnahmen rüstet sich Lufthansa für eine länger andauernde Krise. Mit einer Erholung der Branche rechnet das Unternehmen nicht vor 2010. Der Umsatz werde 2009 in allen Geschäftsbereichen außer bei der Techniktochter schrumpfen. Im Fluggeschäft sei die Nachfrage in den vergangenen Monaten vor allem in der First- und Business-Class stark eingebrochen, sagte der Finanzvorstand des Geschäftsbereichs Passage, Roland Busch. Die Economy-Class entwickle sich jedoch weitgehend stabil. (APA/red)

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