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AUA-HV: keine Infos zu Ötsch-Abfindung
Kleinaktionäre, die sich am Dienstag bei der vorverlegten Hauptversammlung der Austrian Airlines (AUA) Auskunft erwartet haben, wieviel die AUA für den vorzeitigen Abgang ihres glücklosen Vorstandschefs Alfred Ötsch im heurigen Jänner hinzulegen hatte, wurden gleich zu Beginn enttäuscht.
Auch als der Aufsichtsratschef mitteilte, dass Ötsch heute nicht da sein würde, war enttäuschtes Raunen im Tagungsraum im Wiener Austria Center zu hören. Aufsichtsratschef Peter Michaelis bat um Verständnis, zu genauen Daten und Fakten zu den finanziellen Bedingungen keine Aussagen machen zu können. Er stellte aber fest, dass die Gesellschaft für die einvernehmliche Trennung von Ötsch fast genau so viel gezahlt habe wie sie zu leisten gehabt hätte, hätte es eine einseitige Abberufung gegeben. Ötsch bekam eine Abfertigung und eine Kündigungsentschädigung entsprechend einer sechsmonatigen Kündigungsfrist. Es werden aber keine Bezüge fortbezahlt. Ötschs Vertrag wäre bis März 2011 gelaufen. Michaelis sprach von einer ganz eindeutigen aktienrechtlichen Angemessenheit. Vertreter kritischer Kleinaktionäre haben nach einem Rekordverlust für 2008 jede Menge kritischer Fragen auch an den Aufsichtsrat vor. "Wir werden sehr sachbezogen sein", sagte ein Aktionärsvertreter zur APA. Der Investor Hans Schmid macht von den Antworten die weitere Vorgangsweise abhängig. Ob Schmid, der direkt und indirekt auf rund 5% am AUA-Kapital kommt, das Übernahmeangebot der Lufthansa für den Streubesitz (derzeit 4,49 EUR je Aktie) annehmen wird, will er ganz knapp vor Ende der Angebotsfrist im Mai entscheiden. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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6 März 2026
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