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Mondial Assistance: Storno aus persönlichen Gründen
Mit einem vermutlich europaweit einzigartigem Produkt geht Mondial Assistance in das Neue Jahr: Die All Risk-Versicherung ermöglicht einen Reiserücktritt auch aus rein persönlichen Gründen, sofern diese belegbar sind.
"'All Risk' ermöglicht das Stornieren einer Reise auch aus persönlichen Motiven, nicht so wie beim Produkt 'Klassik', wo das nur aus vordefinierten Gründen erlaubt ist", erläutert Dr. Christoph Heißenberger, CEO Mondial Assistance Österreich und SEE. Einzige Einschränkung: Der Grund muss belegbar sein. Darunter können etwa ein krankes Haustier, ein abgebrochener Haustorschlüssel oder ein kaputtes Auto am Weg zur Abreise fallen. Sogar ein ausgeschöpfter Konto-Überziehungsrahmen könnte akzeptiert werden. Ausgenommen sind Rücktritte wegen Krieg, Pandemien oder Terror, da diese Risken nicht versicherbar sind. "Wenn Leute eine Reise buchen, wollen sie ja auch tatsächlich verreisen. Die Mehrheit storniert nicht aus Jux und Tollerei", präzisiert Heißenberger. Das neue Produkt, einzigartig in Österreich, vermutlich sogar in Europa, ist um 23% teurer als das "Klassik"-Paket. Neben der großzügigen Storno-Handhabung enthält "All Risk" auch 20% mehr Leistung bei Gepäck, Heilkosten und Rücktransport. Wird mit "All Risk" eine Reise storniert, erhält der Kunde 80% der Stornokosten, 20% davon entfallen auf den Selbstbehalt. Bei einem Reisepreis von 950 EUR kostet ein "Klassik"-Paket 59 EUR, ein "All Risk"-Paket 71 EUR. Die Provision für das Reisebüro bei "Klassik" beträgt 18 EUR, bei "All Risk" gar 21 EUR. Für das erste Jahr am Markt rechnet Heißenberger mit rund 20% - 25% Verschiebung von "Klassik" zu "All Risk". "Das ist aber ein hochgestecktes Ziel", schränkt er ein, und ergänzt: "Es wird nicht eine Preisfrage sein, sondern mehr ein Thema der Wahrnehmung und der Schulung. Da sind unser Vertrieb und die Reisebüros gefragt." Für das laufende Jahr erwartet der Österreich-CEO einen Anstieg der Schadensfälle im einstelligen Prozentbereich. Für die Versicherung bedeutet "All Risk" ein um maximal 15% - 20% höheres Risiko. Insgesamt dürfte bei Stornos aus Krankheitsgründen durch "All Risk" mehr Ehrlichkeit und Transparenz einkehren, glaubt Heißenberger, und weiter: "Bei ehrlichem Umgang ist das durchaus machbar. Das ist auch heute schon so." (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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11 Februar 2026
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