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Reisebüros lehnen AUA-Vorzugspreismodell ab
Der Österreichische Reisebüroverband ÖRV spricht sich – wie schon bei Lufthansa/Swiss – gegen die Einführung des Vorzugspreismodell der Austrian Airlines Group aus.
„Die grundsätzliche Ablehnung des ÖRV gegenüber dem Vorzugspreismodell bleibt erhalten, da auf Kosten der Reisebüros und deren Kunden ein Konflikt zwischen GDS und Airlines gelöst werden soll“, so Mag. Norbert Draskovits, Präsident des ÖRV, in einer Mitteilung. Der von Austrian einseitig angekündigte Vorschlag werde zum jetzigen Verhandlungsstand vom ÖRV entschieden abgelehnt. Der Vorstoß seitens der Lufthansa/Swiss im Vorjahr habe negative Auswirkungen auf die Transparenz der Flugpreise für den Kunden gehabt und eine Erhöhung der Prozesskosten für die Reisebüros bedeutet. Es sei dadurch ein erheblicher Mehraufwand bei der technischen Durchführung von Flugbuchungen und Abrechnung, speziell für Geschäftsreisen entstanden. Ab 1. Februar 2009 verteuern sich die Lufthansa/Swiss-Tickets bei fast allen österreichischen Reisebüros um bis zu 25 EUR pro Ticket. Das Modell der Austrian ist laut ÖRV für Reisebüros, die das Buchungstool Amadeus verwenden ident und soll in ähnlicher Form auch für Reisebüros, die das Reservierungssystem Galileo verwenden, gelten. Der ÖRV werde in partnerschaftlichen Verhandlungen mit Austrian und TraviAustria ein für alle Beteiligten langfristig akzeptables Modell erarbeiten. „Wir sind zuversichtlich mit TraviAustria und Galileo eine Lösung gemeinsam mit Austrian für unseren Heimatmarkt zu erzielen“, so Draskovits. Unverändert hält der ÖRV an seinen prinzipiellen Forderungen fest: Alle Reisebüros müssen weiterhin Zugriff auf alle Tarife der Airlines behalten, um die Beratungsqualität für den Kunden gewährleisten zu können (full content); eine Gleichbehandlung aller Vertriebskanäle; keine Prozesskostensteigerung bei den Reisebüros. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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