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Tui Travel: schwieriges Nordafrika-Geschäft
Die Unruhen in Nordafrika überschatten bei Tui Travel auch noch das bevorstehende Wintergeschäft.
Nach dem jüngsten Zwischenstand zur Entwicklung der Buchungen zieht die Nachfrage nach nordafrikanischen Zielen wie Ägypten und Tunesien nur schleppend an. Vor allem Franzosen, Schweizer und Deutsche warten ab, ob sich die Lage weiter stabilisiert. Es werde mit den Reservierungen aber bald wieder aufwärts gehen, sagte Vorstandschef Peter Long am Donnerstag am Firmensitz in Crawley bei London. Der Tui Travel-Chef sprach von insgesamt zufriedenstellenden Zahlen.
„Aber wir erwarten eine langsame Erholung für Ägypten und Tunesien und haben unsere Kapazitäten entsprechend angepasst“, sagte Long. Wegen der politischen Umbrüche hatte die Branche mit Buchungsausfällen, Stornierungen und Rückholaktionen zu kämpfen, die Kosten dafür gingen in die Millionen. Auch die Pauschalreise-Tochter des Tui-Konzerns aus Hannover musste Flugrouten verlagern, viele Touristen wichen auf Ziele etwa in Spanien oder in der Türkei aus. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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