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TUI-Großaktionär Fredriksen verliert Machtkampf
Der Großaktionär John Fredriksen bleibt beim Touristikkonzern TUI ohne bestimmenden Einfluss. Die TUI-Hauptversammlung lehnte am Mittwochabend in Hannover Anträge des norwegischen Reeders auf Abwahl von TUI-Aufsichtsratschef Jürgen Krumnow und eines weiteren Aufsichtsrates ab.
Für einen Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats stimmten nur 34,91% der anwesenden Aktionäre. Dagegen sprachen sich 65,09% aus. Die Hauptversammlung verhinderte dadurch auch den Einzug Fredriksens und seines Vertrauten Tor Olav Troim in das Kontrollgremium. Troim hatte zuvor für Fredriksen als größten TUI-Einzelaktionär "zwei direkte Sitze im Aufsichtsrat" beansprucht. Dafür beantragte er die Abwahl des Aufsichtsratschefs und eines weiteren Aufsichtsratsmitglieds. In einem weiteren Antrag, über den dann nicht mehr abgestimmt werden musste, stellte er sich selbst und seinen Chef Fredriksen als neue Aufsichtsräte zur Wahl. Durch das Votum scheitere Fredriksen auch mit seinem Antrag auf Sonderprüfungen bei dem Reisekonzern. Demnach sollte das TUI-Vergütungssystem und die Informationspolitik des Konzerns beim Verkauf seiner Reederei Hapag-Lloyd gesondert unter die Lupe genommen werden. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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