Reisetipps - Ihr Urlaubsmagazin

Janin Nachtwehs Blog vom Pow Wow in San Francisco, Tag 7
19 Mai 2011, 17:19

Anlässlich des Pow Wows, der wichtigsten B2B-Incomingveranstaltung in den USA, ist tip-Redakteurin Janin Nachtweh derzeit in San Francisco unterwegs und "bloggt" an dieser Stelle regelmäßig persönliche Erlebnisse, Branchen-News, Stimmungsberichte und Insider-Tipps. Am Pow Wow werden in der Zeit von 21. bis 25. Mai rund 5.000 Teilnehmer erwartet.
Nach fast 20 Jahren kehrt der Pow Wow, die größte Incoming-Messe der USA, wieder nach San Francisco zurück

Mittwoch

Vor wenigen Minuten ist der Pow Wow 2011 zu Ende gegangen. Aussteller und Einkäufer zeigen sich gleichermaßen begeistert und sprechen von einer durch und durch gelungenen Veranstaltung. „Für uns ist der Pow Wow sehr positiv verlaufen“, erklärt Rukhsana Timmis vom Visit Orlando. Auch Dino Windgasse, Travel Trade Manager von California, ist mit seinem 4. Pow Wow zufrieden: „Ich nutze die Messe in erster Linie um neue Kontakte zu kalifornischen Anbietern zu knüpfen. Unser Business lebt von persönlichen Kontakten und Beziehungen. Die Stimmung in San Francisco war super.“ Karin Ochenbauer von Amerikareisen.at bewertet den Pow Wow als Einkäufer: „Unsere Termine waren sehr gut und kompetent. Man ist schnell zum Punkt gekommen. Wir nehmen viele neue Produkte und Ideen für Mietwagenrundreisen mit nach Hause. San Francisco hat sich als ausgezeichneter Gastgeber bewiesen. L.A. wird es nicht leicht haben, diese Leistung im kommenden Jahr zu toppen“.

News Ticker:

Discover New England mit neuer Repräsentanz

Ab sofort werden die Neuengland Staaten im deutschsprachigen Raum von der in Köln ansässigen Agentur Get it Across vertreten. Als Ansprechpartnerin steht Christiane Bender zur Verfügung. Kontakt: Tel.: +49 - (0)221 233 64 06 oder Email: christiane@getitacross.de

 

Neuer Ride für Universal Hollywood

Mit Transformers – the Ride 3D, wird Universal Hollywood ab April 2012 um eine spektakuläre Simulator-Attraktion reicher. Der Ride wird rund 5 Minuten dauern und seine Gäste in die Hightech-Welt der Action-Karossen entführen.

Historischer Besucherrekord für Orlando

Als erste amerikanische Destination durfte Orlando mehr als 50 Millionen Besucher begrüßen. Exakt besuchten vergangenes Jahr 51.455 Mio. Gäste, davon über 47 Mio. aus dem Inland, Floridas Fun- und Convention-Metropole. Ein Plus von 10,5% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Aus dem Ausland konnte die Zahl der Reisenden um 12,6% auf 3,675 Mio. gegenüber 2009 gesteigert werden.

NYC: Kampagne für Lower Manhattan

10 Jahre nach den Anschlägen auf die Twin Tower im Herzen von Lower Manhattan startet New York eine Kampagne zur Wiederbelebung des Stadtteils. Unter dem Slogen ‚Get More NYC, Lower Manhattan’ sollen sich die Gäste angesprochen fühlen, nicht nur kurz am „Ground Zero“ oder im Financial District vorbeizuschauen, sondern auch vermehrt auf die Angebote der Hotels, Restaurants, Shops in Lower Manhattan zuzugreifen. Details sind ab Juni 2011 unter nycgo.com/getmorenyc abrufbar. Ausführliche Informationen zum 9/11 Memorial, dessen Eröffnung für den 12. September 2011 geplant ist, finden sich außerdem unter 911memorial.org

(Janin Nachtweh, San Francisco)

Dienstag:

Die heißen Neuigkeiten lassen noch etwas auf sich warten. Der große Pressekonferenz-Marathon geht erst heute über die Bühne. Ich hatte am Montag aber das Vergnügen, u.a. mit Laurie Armstrong von der San Francisco Travel Association zu plaudern und ein paar Insidertipps zu erfragen. Hier die Top-Vier Freizeitaktivitäten einer Einheimischen:

1) Sich im „Castro Theater“ einen Filmklassiker ansehen (429 Castro Street)

2) Bei „Amoeba Musik“, dem größten Musikladen der Stadt, auf Schatzsuche gehen (1855 Haight Street)

3) Im „Burma Superstar“ zu Abend essen (309 Clement Street)

4) Sonntags-Picknick im Golden Gate Park

Und hier noch ein gut gemeinter Rat von meiner Seite: Wer im Urlaub keinen gesteigerten Wert auf eine saftige Verkühlung legt, sollte in San Francisco (auch im Sommer!) stets eine wärmere Jacke griffbereit haben. Der Wind vom Pazifik hat es in sich. (Janin Nachtweh, San Francisco)

Sonntag - Montag:

Guten Morgen San Francisco, guten Abend Österreich! Der Pow Wow 2011 ist eröffnet.

Die Messehallen haben wir aber alle noch nicht von innen gesehen. Denn gestern (Sonntag) hieß es erst einmal durch die Stadt zu touren und abzufeiern. Wer den Pow Wow kennt, weiß, dass die Devise hier lautet: „Wer arbeiten kann, der kann auch Party machen“ – nicht umgekehrt. Wobei die Tage im Convention Center (heute bis Mittwoch) mit Terminen im 20-Minuten-Takt wirklich taff genug sind.

Ich durfte gestern jedenfalls zunächst im schicken Ferry Building frühstücken. Eine Adresse, die man auf jeden Fall ansteuern sollte, wenn man in San Francisco is(s)t. Innen ganz neu renoviert, laden kleine Geschäfte zum Bummeln und Restaurants, Cafés sowie Snackbars und Vinotheken zum Schlemmen ein.

Anschließend habe ich einen der ganz besonderen Momente im Leben genossen: Zu Fuß über die Golden Gate Bridge. O.k., ich hab’s nicht wirklich von einem Ende zum anderen geschafft, dafür war die Zeit zu knapp. Aber immerhin bin ich so weit gekommen, dass ich einen fantastischen Ausblick auf die Stadt hatte und die Brücke unter meinen Füßen wanken und schwanken spürte.

Weiter ging’s nach Alcatraz. Ein Muss! Wir hatten außerdem das Vergnügen, zum Sonnenuntergang ins wohl berühmteste Gefängnis der Welt „einzuchecken“. Die erste Station unserer Willkommensparty, die später unter dem Motto „Rock the Night“ am berühmten Pier 39 fortgesetzt wurde.

So. Jetzt aber ab auf die Messe; schauen, was es Neues gibt. Ich bin ja schließlich nicht zum Vergnügen hier... (Janin Nachtweh, San Francisco)

Freitag - Samstag:

Wenn jemand den einen Ort sucht, an dem sich die Erde etwas schneller zu drehen scheint als sonst wo auf der Welt, der findet diesen in Las Vegas. Hier ein bisschen Hotel-Hopping, ein rascher Ausflug zum Hoover Dam, eine Sightseeingtour, Shopping und die Blue Man Group Show zum drüberstreuen - schon sind ein Tag und zwei Nächte in Nevadas Glitzermetropole vorüber.

Nach einem Zwischenstop in Monterey zum (erfolgreichen!) Walewatching und Mittagessen am Pazifik, sind wir dann gestern Abend auch schon wieder in San Francisco gelandet, und um es kurz zu machen: Die letzten drei Tage finden sich ganz weit oben auf der Liste meiner persönlich besten Reiseerlebnisse. Alles detailliert aufzulisten, was wir gesehen und erlebt haben, dazu reicht jetzt leider nicht die Zeit (in wenigen Minuten beginnt der Pow Wow und ich bin etwas spät dran). Daher möchte ich an dieser Stelle nur eine schnelle Empfehlung loswerden: Mauiva Aircruises. Mehr dazu demnächst im tip. (Janin Nachtweh, San Francisco) 

Donnerstag:

Frühstück in San Francisco, Lunch am Grand Canyon und Dinner in Las Vegas. Hört sich gut an? Ist es auch. Und genau so sah mein heutiger Tag aus. Danke, Mauiva Aircruise.

Wen jetzt der Neid zerfrisst, der sei beruhigt. Denn mit 1. Juni 2011 startet Mauiva Aircruise einen täglichen Kreuzflugservice ex L.A., respektive New York ab leistbaren 1.799 oder 1.499 US Dollar, inklusive Halbpension und allen Eintritten laut Programm. Buchbar über Tourico Holidays (www.touricoholidays.com) oder direkt bei Mauiva (www.mauivaaircruise.com).

Ex L.A. startet eine siebentägige „Western Wonder Experience“, auf dessen abgespeckter Form ich noch bis Samstag unterwegs bin, und die neben San Francisco, dem Grand Canyon und Las Vegas regulär auch Highlights wie den Bryce Canyon, den Yosemite Nationalpark und Monterey ansteuert.

Wer sich für die „All-American East Experience“ ex New York entscheidet ist sechs Tage unterwegs und wird vermutlich jede Menge Fotos von den Niagarafällen und Toronto, sowie aus Lancaster in Pennsylvania (Amish County) und Washington D.C. mit nach Hause bringen.

Tipp: Die Touren die am Samstag starten haben einen deutschsprachigen Reiseleiter an Bord.

Geflogen wird mit komfortablen Jets, die maximal 30 Passagiere fassen und aufgrund ihrer Kompaktheit auch kleinere Airports nahe der Attraktionen ansteuern können. Eine Mindestteilnehmeranzahl gibt es nicht. Der klare Vorteil eines Kreuzfluges liegt aber in der Zeitersparnis. Alleine für unseren heutigen Weg von San Fancisco zum Grand Canyon sollte man mit dem Auto bis zu 16 Stunden einplanen. Wir haben nur eineinhalb Stunden benötigt. Kleiner Nachteil: Die Tour ist stark Wetterabhängig. Zeitweise können dicke Wolken den Anflug auf den einen oder anderen Mini-Flughafen unmöglich machen, wodurch eventuell einmal auf ein geplantes Erlebnis verzichtet werden muss. In unserem Fall musste der Programmpunkt Bryce Canyon daran glauben. Aber O.k., ich werte es als Garantie dafür, dass die Sicherheit der Kunden im Vordergrund steht und das ist gut so. (Janin Nachtweh, Las Vegas)


Mittwoch:

Bin am Nachmittag munter in San Francisco gelandet und gleich losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Via China Town und Coit Tower bis zum Pier 39 hab ich's geschafft. Keine schlechte Leistung, nach 20 Stunden Anreise, finde ich. Mein erster Eindruck von San Francisco ist: fantastisch! Alles genau so, wie man es sich vorstellt. Mit Ausnahme der Hügel, die sind in Wirklichkeit noch viel steiler als man glaubt.

In wenigen Minuten breche ich zu einem dreitätigen Kreuzflug mit Mauiva Aircuise auf. Ein brandneues Produkt, das es mir und künftig auch allen anderen USA-Besuchern ermöglicht, innerhalb kürzester Zeit die Highlights des Westens, oder alternativ des Ostens, zu erleben. Bis Samstag werde ich also Las Vegas, den Grand Canyon, den Bryce Canyon, den Hoover Dam und Monterey gesehen haben, bevor ich pünktlich zum Pow Wow nach San Francisco zurückkehre.

Angereist bin ich übrigens mit der Air France via Paris. Und gut war’s! Allen oft kolportierten Vorurteilen zum Trotz. Ich hab mich wirklich wohl gefühlt. Die Kabine der B747 war durchaus gepflegt, die Economy Class ist nicht enger bestuhlt als bei anderen Fluglinien auch, den Service habe ich als überaus freundlich empfunden und das kulinarische Angebot war gut und reichlich. Einzig in Sachen Entertainment hätte ich mich über einen eigenen Bildschirm gefreut. Aber gut, so bin ich endlich mal wieder zum Lesen gekommen... (Janin Nachtweh, San Francisco)

 



Autor: Elo Resch-Pilcik
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